Bundeskanzlerin Angela Merkel hat von dieser Entscheidung an einem Tag erfahren, den sie als den glücklichsten ihrer Amtszeit sieht. Es war nicht nur die Rede vor dem amerikanischen Kongress, bei der sowohl die Bundesrepublik als Erfolgsgeschichte, als auch das biografische Schicksal ihrer Regierungschefin mit warmen Gefühlen und stehenden Ovationen gefeiert wurden. Es war fast noch mehr die Unterzeichnung des Lissabon-Vertrages durch den tschechischen Präsidenten Václav Klaus, die Merkel so froh und erleichtert aussehen ließ, als sie am Dienstag Nachmittag mit Weltbank-Chef Robert Zoellick und dem Direktor des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn im edlen Washingtoner "Ritz Carlton" bei einem Empfang ihr zu Ehren beim Mittagessen saß. Monatelang hatten EU-Regierungsoberhäupter, vor allem Merkel selbst, um diesen Vertrag gerungen, gebettelt und gefeilt. Nun kann er Wirkli Read the full article