Zur Rettung der Warenhauskette Karstadt haben die Beschäftigten Einschnitte beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld akzeptiert. Die Zukunft von 17 Kaufhäusern ist aber ungewiss.
150 Millionen Euro für die Rettung von Karstadt: Die 28.000 Karstadt-Mitarbeiter wollen sich an der Sanierung des insolventen Unternehmens beteiligen. Die Beschäftigten verzichten für drei Jahre auf 75 Prozent ihres Weihnachtsgelds sowie das Urlaubsgeld und tarifliche Vorsorgeleistungen, wie die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Margret Mönig-Raane am Samstag mitteilte. Dies sei ein Beitrag von etwa 50 Millionen Euro jährlich. Beschäftigte mit einem Jahresgehalt unter 18.000 Euro seien ausgenommen. Die Beiträge sollten auf ein Treuhandkonto eingezahlt werden, solange Karstadt in der Insolvenz sei. Read the full article