Der Dachverband der Banken, die Schweizerische Bankiervereinigung, steht in der Kritik. Kleine Banken fühlen sich nicht gut genug vertreten.
Ermes Gallarotti |
Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg), der Branchenverband der Schweizer Banken, hat es nicht leicht. Sie muss die Interessen von 360 Banken vertreten, die heterogener nicht sein könnten. International ausgerichtete Grossbanken, Kantonalbanken, Regionalbanken, Raiffeisenbanken, Privatbanken, Auslandbanken – sie alle erwarten, dass die SBVg für ihre spezifischen Interessen einsteht. Ist die Suche nach dem gemeinsamen Nenner schon in guten Zeiten schwierig, gerät sie in Zeiten der Krise zur aufreibenden Auseinandersetzung.
Implizite Vorwürfe an die UBS | In diesen schwierigen Zeiten sind es in erster Linie inlandorientierte Institute wie Kantonalbanken, Regionalbanken und Raiffeisenbanken, die sich an ihrem Dachverband reiben. Read the full article