Der Axel Springer Verlag will mit dem Start der kostenpflichtigen iPhone-Applikationen von Bild und Welt Online den browserbasierten Zugriff von Apples Smartphone aus unterbinden. Der Schritt ist in vielerlei Hinsicht fragwürdig.
Über den Sinn und Unsinn kostenpflichtiger Medieninhalte lässt sich vorzüglich streiten. Kaum verwunderlich sind es oft die Verlage, die Paid Content im Netz positiv gegenüberstehen, während in den Augen vieler Blogger, Web Worker und emanzipierter Onlinejournalisten häufig die Nachteile überwiegen.
Persönlich tendiere ich zwar auch zu letztgenanntem Standpunkt, sehe aber dennoch die theoretische Möglichkeit für Inhalteanbieter, unter verschiedenen Voraussetzungen Bezahlcontent im Web rechtfertigen zu können. Hochwertige Qualität und herausragende Stories, die sich nirgends sonst online finden lassen, sind solche Voraussetzungen.
Was der Axel Springer Verlag heute dem Medienmagazin DWDL.de bestätigte, gehört meiner Ansicht nach jedoch klar in die Kategorie “fahrlässige Ideen ohne Zukunft”. Mit dem geplanten Launch kostenpflichtiger iPho