Paukenschlag beim Übernahmepoker um Opel: Der Verwaltungsrat des amerikanischen Autokonzerns General Motors hat entschieden, das deutsche Tochterunternehmen doch nicht an den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna zu verkaufen.
(sda/Reuters/afp/dpa) Als Gründe nannte der teilverstaatlichte Konzern in einer Erklärung das sich seit Monaten «verbessernde Geschäftsumfeld» für GM und die Bedeutung der beiden europäischen GM-Töchter Opel und Vauxhall für die «globale Strategie» des Unternehmens.
Sanierungskosten von drei Milliarden Dollar Die deutsche Regierung, die den Verkauf an das Konsortium aus Magna und der russischern Sberbank befürwortet hatte, werde in Kürze über den Restrukturierungsplan für Opel informiert, hiess es weiter. Die Kosten bezifferte GM-Chef Fritz Henderson auf drei Milliarden Dollar. GM werde bei der Sanierung mit der Europäischen Union zusammenarbeiten. Read the full article