In Iran wird der Druck auf die Medien immer grösser. Die Revolutionsgarden, die mächtigsten Streitkräfte des Landes, drohten allen Online-Medien mit einem harten Durchgreifen und rechtlichen Konsequenzen.
(ap) Iranische Websites und Blogger müssten jegliche Beiträge entfernen, die Spannungen schüren könnten, hiess es in einer Erklärung der Revolutionsgarden. Dessen ungeachtet wurde auf einigen Websites, die der Opposition nahestehen, für Mittwochnachmittag zu weiteren Protestkundgebungen in der Hauptstadt Teheran aufgerufen.
Die Websites der reform-orientierten Kräfte in Iran sowie Blogs und westliche Netzwerkdienste wie Facebook und Twitter sind im Konflikt wegen des umstrittenen Ergebnisses der Präsidentenwahl zu den wichtigsten Informationsquellen geworden. Die Regierung verbot am Dienstag den ausländischen Medien, direkt von den Strassenprotesten zu berichten. Reporter dürfen n Read the full article