Im Insolvenzprozess des amerikanischen Autobauers General Motors stemmen sich einige Gläubiger und Gewerkschaften gegen die geplante Übertragung der GM-Vermögenswerte auf eine Nachfolgegesellschaft. Die Beschwerdeführer fühlen sich anderen Gläubigern gegenüber benachteiligt.
(ap) In der am Freitag eingereichten Beschwerde werfen die Kritiker der GM-Führung und der US-Regierung vor, den Insolvenzprozess auf Kosten der Gläubiger mit ungebührlicher Hast durchziehen zu wollen. Die Gruppe mit dem Namen Unofficial Committee of Family & Dissident GM Bondholders vertritt nach eigenen Angaben 1500 Gläubiger mit Ansprüchen von über 400 Millionen Dollar. Nach bisherigen Plänen ist vorgesehen, dass die Gläubiger an der neuen GM-Gesellschaft lediglich zehn Prozent erhalten sollen. Read the full article